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ÜBERNACHTEN IM LAND DER WÜSTEN

Abenteuer oder Luxus? In Namibia muss man sich nicht entscheiden. Die wild-romantischen Campingplätze, charmanten Gästehäuser und luxuriösen Lodges vereinen das Bedürfnis nach Komfort mit der Sehnsucht nach Freiheit – und das auf nachhaltige Weise.

 

Lodges in Namibia

In einigen Lodges entspannen Gäste bei einem 180-Grad-Ausblick auf die beeindruckenden Wüstenlandschaften Namibias.

Es braucht nur ein Zelt und das nötige Camping­ Equipment, um die ursprüng­liche Natur und das einfache Leben in der Wildnis auszukosten. Übernachtet wird in Nationalparks oder auf Gäste­ farmen. Community Camps sind eine weitere Alternative, die man auf einer Reise durch Namibia erlebt haben muss. Dahinter verbirgt sich das Konzept des «Community Based Tourism», das die gewinnbringenden Kooperationen zwi­ schen lokalen Gemeinden und privaten Unternehmen unterstützt.

 

Glamping: Camping mit Komfort

Mit dem Trend zum «Glamping», eine Wortkreation, die sich aus den beiden Begriffen «Glamorous» und «Camping» zusammensetzt, spricht man Reisende an, die gern am romantischen Lagerfeu­er sitzen und unter dem Sternenhimmel einschlafen, jedoch ihre Zelte nicht un­ bedingt selbst aufschlagen möchten. Die ökologisch nachhaltigen Ferien inmitten der Natur – ohne vergoldete Türknöpfe, aber dennoch mit Komfort – haben sich in Namibia längst etabliert. Die Camps von Wolwedans und Wilderness Safaris sind Vorzeigebeispiele, die naturnahes Camping mit einem Hauch von Luxus versehen. Während Ruhesuchende bei Wolwedans stilvolle Himmelbetten auf Holzstelzen mitten in der Wüste erwarten dürfen, setzt man bei Wilder­ ness Safaris unter anderem auf luxuriöse Zeltvillen am Flussufer.

 

Fly-in-Safari: schneller ans Luxusziel

Für all jene, die bei ihrem Trip rascher vorankommen und die Distanzen zwi­ schen den Reisestationen per Propel­lerflugzeug zurücklegen wollen, wurde die Idee der Fly-­in­-Safaris geboren. Abgelegene Gegenden lassen sich auf diese Weise am besten erkunden. Die geringe Flughöhe von wenigen Hun­dert Metern sorgt für atemberaubende Ausblicke auf Fauna und Flora. Und ist man erst einmal auf einem der Landeplätze angekommen, die viele Lodges für ihre Gäste errichtet haben, sind es meist nur ein paar Schritte bis zum Vollbad im privaten Luxus­ Cha­let, denn auch inmitten imposanter Wüsten­ und Berglandschaften muss man auf Komfort keineswegs verzich­ten. Zum Sonnenuntergang werden die Tische auf der Holzveranda ge­deckt, um köstliche Gerichte und edle Weine zu kredenzen. Das warme Licht legt sich über Felsen und Dünen, bevor man in stiller Einsamkeit die Sterne am Himmel zählt. Ob Holzchalet, Lodge oder Luxus ­Baumhaus: In den überschaubar angelegten Unterkünften wird Privatsphäre grossgeschrieben – fast so, als wäre man ganz allein in der Wüste.

 

Namibias Prinzip der Nachhaltigkeit

Wen das schlechte Gewissen ange­sichts der Annehmlichkeiten, wie dem kühlen Poolwasser und der gefüllten Minibar, plagt, der sei beruhigt: Nami­bias Tourismusstrategie basiert nicht nur auf Nachhaltigkeit, auch ist Na­ mibia das erste Land der Welt, das den Naturschutz in seiner Verfassung verankert hat. Etwa 42 Prozent aller Landesflächen stehen als Naturreser­vat oder Nationalpark unter Schutz. Erfolgsmodelle wie die «Communal Conservancies» übergeben die Verant­wortung für den Schutz der Region und der natürlichen Ressourcen an die Gemeinden, um diese vom Tourismus profitieren zu lassen.

Von
Jeanette Fuchs
,
Redakteurin

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