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NATURWUNDER NAMIBIA

Neben intensiven Farben, einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt sowie einem ausser- gewöhnlichen Kulturmix sind es wohl vor allem die eindrucksvollen Landschaften und unendlichen Wüsten, die Besuchern nach ihrer Namibiareise in Erinnerung bleiben.

 

 

Der Canyon am Unterlauf des Fish River

Der Canyon am Unterlauf des Fish River

Namibia ist ein Land von ursprünglicher, natürlicher Schönheit, das jedes Jahr Tausende Besucher aus aller Welt an­ zieht. Mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr erfreut sich Namibia zunehmender Beliebtheit als Ganzjahresdestination. Ausgangspunkt für alle Erkundungen ist die zentral gelegene Hauptstadt Windhoek, in der aufgrund der kolonialen Vergangenheit bis heute viele Einwohner Deutsch sprechen. Die vertraute Spra­che und die gute Infrastruktur machen es leicht, sicher und bequem durch den afrikanischen Staat zu reisen – ob per Mietwagen, Camper, Bus oder Flugzeug. Atemberaubende Dünenlandschaften, bizarre Felsformationen und kilometer­ lange Wüsten – nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Distanzen sind enorm, sodass man sich für die Erkundung von weltweit einzigartigen Schönheiten zwei bis drei Wochen Zeit nehmen sollte.

 

Unendliche Weiten, Höhen und Tiefen

Im Südwesten Afrikas liegen die Ele­mente dicht beieinander: Die Weite der Wüste Namib, der Namibia ihren Na­men verdankt, grenzt mit ihren Mam­ mutdünen direkt an die raue Küste des Atlantiks. Über eine Distanz von mehr als 1500 Kilometern von Norden nach Süden findet sich nichts ausser Sand und Stille. In Sambesi hingegen, dem nordöstlichen Zipfel Namibias, bestim­men zahlreiche Gewässer und sattes Grün das Landschaftsbild. Die Fluss­ wälder sind das Refugium von Büffeln, Flusspferden, Antilopen und Elefanten. Reist man in den Süden, trifft man auf den zweitgrössten Canyon der Welt: Mit einer Länge von 161 Kilometern und einer Tiefe von bis zu 500 Metern bietet der Fish River Canyon ein beein­ druckendes Naturschauspiel. Die Ske­lettküste mag unwirtlich erscheinen, dennoch ist die schroffe Küste mit ihren windverwehten Dünen, tiefen Schluch­ten und weiten Berghängen eine Region von einzigartiger Schönheit. Die durch den kalten Benguelastrom bedingten Nebelfelder führten Seefahrer in der Vergangenheit immer wieder ins Un­glück. Die Schiffswracks sind bis heute zu sehen. Der Skeleton Coast Park, der vom Ugab River im Süden über 500 Kilometer bis zum Kunene River im Norden reicht, ist die Heimat von Wüstenelefanten, Springböcken, Giraffen, seltenen Nashornarten sowie riesigen Robbenkolonien. Auch der Etosha ­Nationalpark mit einer Fläche von mehr als 22’000 Quadratkilometern bietet ideale Voraussetzungen für das Beobachten von Löwen, Leoparden und anderen Wild­tieren. Hinzu kommt das einzigartige Sonnenlicht, das die Wüsten­, Savan­nen­ und Berglandschaften in intensive Farben taucht. Eine Wüstentour durch die unendlichen Sandmeere zählt zu den Höhepunkten jeder Reise.

 

Wenn Namibias Wüsten blühen

Zwischen November und April zeigt sich das Land von seiner eindrucksvolls­ten Seite, denn zur Regenzeit erstrahlen die sonst kargen Wüsten in satten Grün­ schattierungen. Sobald die ersten Wol­ ken am blauen Himmel auftauchen, packen namibische Familien ihre Pick­nickkörbe, um das Spektakel aus nächs­ter Nähe zu erleben. Auch Fotografen nutzen diese Zeit, um die dramatischen Wolkenformationen, die sich vor Felsen und Sanddünen malerisch absetzen, mit der Kamera festzuhalten. War der Regen ergiebig, freuen sich Feinschmecker über Trüffeln und Omajova ­Pilze, die in zahlreichen namibischen Gerichten Einzug halten.

Von
Jeanette Fuchs
,
Redakteurin

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