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EISLAUFVERGNÜGEN MIT FREUDENSCHREIEN

Graubünden ist in Sachen Outdoorsport wohl unschlagbar. Egal, ob man in St. Moritz, Laax, Lenzerheide-Arosa oder Davos die Pisten herunterfegt oder in den zauberhaften kleinen, oft weniger bekannten Orten wie St. Peter, Tschiertschen oder Minschuns – Spass ist garantiert. Eislaufen im Albulatal zum Beispiel.

 

Das landschaftlich reizvolle Albulatal entpuppt sich zunehmend als «Wundertüte»: Zwischen Surava und Alvaneu Bad schlängelt sich eine drei Kilometer lange Skatelane (selbstverständlich geht es hier um das Skaten mit Kufen, nicht Rollen!) durch den winterweissen Tannenwald der Albula entlang. Am Ende wartet der Glühwein. Es lockt auch ein warmes Bad im nahen Bade- und Wellnesszentrum Alvaneu. Unweit davon zieht die Schlittelbahn zwischen Preda und Bergün die Schlittler in Scharen an. Wir aber wagen uns aufs Albulataler Eisparkett.


Ein bisschen Mut

Die «Ohs» und «Ahs», die «Iihs» und «Jöös» und vor allem viel lautes Gelächter, das sind die meistgehörten Geräusche auf dem Eisweg im Albulatal. Er führt an der Albula entlang – dem Fluss, der dem Tal seinen Namen gegeben hat – durch kleine Waldlichtungen und unter weiss verpackten Tannen hindurch. Manchmal flitzt ein Eichhörnchen über den Weg. Wer nicht so geübt ist und nicht so sicher auf den Kufen steht wie Denise Biellmann, Stéphane Lambiel oder Sarah Meier, hält sich am besten an einer sicheren Hand fest; so lange zumindest, bis man sich nicht mehr so zittrig fühlt und man mutig allein übers Eis gleitet – mit einem breiten Lächeln im Gesicht.

 

Die Arme rudern ums Gleichgewicht

Ja, und dann gehts plötzlich leicht abwärts. Kein Problem für alle Lambiel-Eisläufer. Aber für uns Ungeübte ein kleiner Moment, in dem uns ein lautes «Oh» und «Iih» entfährt, gefolgt von einem tiefen Aufatmen und Freudenschreien über das gelungene Abwärtsgleiten. Wow, geschafft. Gemächlich ziehen wir weiter übers Eis, freuen uns an dieser märchenhaften Winterlandschaft, in der sogar der geografische Mittelpunkt Graubündens liegt. Die Knie werden wieder locker, bremsen ist unnötig. Ein paar junge Leute überholen uns, fröhlich schwatzend. Plötzlich ein erneutes «Oh nein, schon wieder abwärts ...». Die Arme rudern ums Gleichgewicht, vergebens. Zack, wir rutschen auf dem Hintern abwärts und lachen uns über uns selbst kaputt.

 

Die Skateline ist auch eine Laugh-Line

Die Skateline, die im Sommer als Wasserweg wanderbar ist, könnte man ebenso gut in «the Laugh-Line» (Lachweg) umtaufen, denn auch für jene, die nicht ganz so standhaft sind, ist solch ein Ritt übers Natureis auf jeden Fall eine lustige Sache.

 

ÜBRIGENS: Auch der ebenfalls drei Kilometer lange «Eisweg Engadin» bietet viel Schlittschuhspass. Der Weg ist als Rundkurs bei Sur En (Sent) am Inn (Unterengadin) angelegt. Zahlreiche zugefrorene Seen und angelegte Eisplätze bieten graubündenweit viel Eislaufvergnügen. An den meisten Orten ist das Equipment mit Schlittschuhen, Knieschonern und Helm mietbar.

Eislaufen in Graubünden

Wann genau die Skateline zwischen Surava und Alvaneu befahren werden kann, bestimmt einzig und allein das Wetter. Wird es früh im Winter kalt, kann der Eisweg rechtzeitig zum Saisonbeginn fertiggestellt werden. Skateliner steigen in Surava in den von PostAuto Graubünden zur Verfügung gestellten Skateline-Shuttlebus, der bis zum Startpunkt fährt.

 

INFOS: Start und Ziel: Surava (Shuttlebus), Ausrüstung mietbar, Eislaufticket (inkl. Shuttle) 8.– für Erwachsene, 5.– für Kinder; 5-er-Ticket 32.– bzw. 20.–. Tickets gibt es im Kassengebäude in Surava. Die Skateline ist ab Saisonbeginn bis etwa Mitte Februar täglich zwischen 10 und 21 Uhr, sonntags bis 17:30 Uhr (Stirnlampe mitnehmen oder mieten) geöffnet. www.skateline.ch; Eisweg Engadin: www.eisweg-engadin.ch

 

Von Peak zu Peak: Die neue Pendelbahn Arosa–Lenzerheide eröffnet ein weitläufiges Skivergnügen auf 225 Pistenkilometern zwischen dem Hörnli auf 2494 m ü. M. und dem Urdenfürggli auf 2562 m ü. M. www.arosa.com, www.lenzerheide.com

 

TIPP: exklusives Schneegefühl mit dem Early-Bird-Angebot in Lenzerheide. Skifahrende können jetzt schon um 6:30 Uhr ihre ersten Spuren in unberührtem Schnee ziehen.

 

Andermatt-Sedrun: Auch diese beiden Skigebiete (Uri/Graubünden) werden ab der Wintersaison 2015/2016 mit neuen Anlagen verbunden.


Winterhighlights: Die schönsten Landschaften in Graubünden durchquert man mit den Tourenski zwischen Julier- und Flüelapass – die Hauteroute Graubünden verbindet die vier SAC-Berghütten Jenatsch, Escha, Kesch und Grialetsch.

www.hauteroute-graubuenden.ch

Das ultimative Skitourenmekka ist Bivio: www.bivio.ch

 

Winterwandern/Schneeschuhwandern: In allen kleinen und grossen Wintersportorten Graubündens entdeckt man die imposanten Winterlandschaften zu Fuss oder mit den Schneeschuhen. Tipp: Material mieten und einen Kurs machen, z. B. bei www.geeser-arosa.ch.

Mehr auf: www.graubuenden.ch/winterwandern-schweiz.html

 

Curling: Überall, wo es Eisplätze und Sporthallen gibt, kann man auch curlen. Curling erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Tipp: Spielen Sie Curling in einer der modernsten Curlinghallen Europas. Die Waldhaus Arena in Flims bietet perfekt präpariertes Eis auf sechs Rinks sowie verschiedene Kurse an.

 

Eisklettern: Einmal an gefrorenen Wasserfällen und Eiszapfen klettern – aber nur mit Steigeisen und Eisgeräten wie Eispickel.

 

TOP: Pontresina (Corn da Diavolezza, Schlucht von Pontresina), www.pontresina.ch;

Scuol: Eisklettern am Eisturm in Sur En beim Camping (für Anfänger und Profis), www.engadin.com;

Grüsch/Danusa: betreutes Eisturmklettern, www.gruesch-danusa.ch

Mehrere Farben erhältlich