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David Gandy im Interview

«David Gandy by Dolce & Gabbana» erschien vor kurzem bei Rizzoli. Die Erlöse des Buches fliessen in das EUPLOOS-Projekt, das u.a. die «Amici del Gabinetto Disegni e Stampe degli Uffizi» in Florenz unterstützt.

David Gandy Superstar

Das italienische Designerduo Dolce & Gabbana hat dem britischen Topmodel und PKZ-Testimonial David Gandy einen grandiosen Bildband gewidmet.

 

TLM: Warum sind Sie vom Designerduo Dolce & Gabbana für dieses Buch ausgewählt worden?

 

David Gandy: Ich habe das grosse Glück, mit Dolce & Gabbana eine wunderbare Arbeitsbeziehung und mittlerweile auch Freundschaft zu pflegen. Alles begann 2005, als ich für sie bei den Fashion-Shows und der Mode-Kampagne modelte, und entwickelte sich dann bis zu der heute kultigen «Light Blue»-Kampagne. Aufgrund des riesigen Erfolgs haben wir weitere Projekte gemeinsam realisiert. Das Buch war die geniale Idee von Domenico Dolce. Damit zelebrieren wir unsere Verbundenheit in privater sowie geschäftlicher Hinsicht.

 

Was ist für Sie die Essenz dieses Buches?

Es ist eine aussergewöhnliche Reise voller Erinnerungen und Geschichten.

 

Welches Bild erzählt eine besonders schöne Geschichte?

Die Bilder im hinteren Teil des Buches, die erst vor kurzem von Mariano Vivanco fotografiert wurden, sind mir sehr wichtig. Vor seiner Linse stand ich erstmals als Model vor zehn Jahren, seitdem arbeiteten wir oft zusammen. Wir haben grossen Respekt voreinander und vertrauen uns. Ich denke, dass sich das auch in den neuen Aufnahmen widerspiegelt. Es waren herrliche Tage in New York, an denen nur wir beide diese sehr natürlichen Retro-Filmstar-Bilder gemacht haben.

 

Auf zahlreichen Fotos zeigen Sie viel Haut. Sind Sie stolz auf Ihren Körper?

Klar, ich habe sehr hart an meinem Körper gearbeitet. Doch halbnackt vor der Kamera zu posieren ist für mich noch immer schwierig – zu 100% habe ich mich dabei noch nie wohl gefühlt.

 

Ist es ein Zufall, dass Ihre Initialen DG tatsächlich dieselben wie die von Dolce & Gabbana sind?

Wenn es so etwas wie Schicksal gibt, dann ist es das – oder einfach nur ein glücklicher Zufall.

 

Inwiefern beeinflusst die Mode von Dolce & Gabbana Ihren persönlichen Stil?

Dolce & Gabbanas Stil ermutigt mich, zeitgenössische und traditionelle Mode zu kombinieren. Ihr Zugang zur Mode – sie lassen sich immer wieder von ihren sizilianischen Wurzeln inspirieren – ist einzigartig. Folglich sind die Kollektionen, die daraus entstehen, einmalig. Ich trage sehr gerne Massanzüge, doch ihre Anzüge von der Stange finde ich genauso grandios.

 

Was ist Ihr Fashion-Key-Piece für diesen Winter?

Ich richte mich nach keinen Trends, ich ziehe das an, was mir steht und worin ich mich wohlfühle. Ich setze somit lieber selbst Trends (lacht).

 

Die Erlöse des Buches fliessen in das «Amici del Gabinetto Disegni e Stampe degli Uffizi»-Projekt in Florenz. Haben Sie ein persönliches Interesse am EUPLOOS-Projekt?

Ich habe mit Domenico darüber diskutiert, dass ich – wenn das Buch veröffentlicht wird – das Geld gerne spenden würde. Domenico schlug sofort das EUPLOOS-Projekt vor. Es eine gute Sache in Italien und ich war mehr als glücklich mit dieser Entscheidung.

Welche Rolle spielt Kunst in Ihrem Leben? Haben Sie einen Lieblingskünstler?

Ich hatte in der Schule Kunst als Unterrichtsfach und habe das sehr genossen. Mein Lieblingskünstler ist der längst verstorbene, aber grandiose US-Maler Edward Hopper.

 

Sie sind auch ein Lieblingsmodel von Starfotograf Rankin. Wie würde ein gemeinsamer Bildband aussehen?

Rankin schafft es mit seinen Fotos immer wieder, die Grenzen der Modewelt zu sprengen. Ich denke, das Buch würde diesen Stil fortsetzen!

 

In Anbetracht Ihrer Popularität kann man Ihnen durchaus eine gewisse Vorbildfunktion zuschreiben – vor allem für jüngere, männliche Models. Welchen Ratschlag geben Sie ihnen auf den Weg?

Ganz einfach: Sei demütig, und beweise grossmöglichste Menschlichkeit. Traue niemals deinem eigenen Hype!

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Aus dem Lexikon:

Retro

Retro beschreibt einen Trend, bei dem alte Produkte neu aufleben. In der Mode wird damit das Tragen von alten Klamotten oder das Nachfertigen von Klassikern aus den 40er und 50er Jahren gemeint.

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